Die Personalfunktion hat meist die gesamte Organisation im Blick, was zunächst gut ist. Sobald sich ein einzelner Fall wenige Male wiederholt, denken Personalabteilungen zurecht über einen Prozess, ein Instrument, eine Policy, ein Programm oder einen Standard nach. Das lässt die Personalarbeit professioneller, klarer und verbindlicher erscheinen.
Zu oft münden solche Aktivitäten aber in teure Bürokratie – vor allem dann, wenn sie zu starr sind, nicht zu den realen Bedingungen passen oder Führungskräften und Mitarbeitern das Leben insgesamt schwerer statt leichter machen.
EINIGE KERNTHESEN DES VORTRAGS:
Teure Bürokratie beginnt meist mit einer guten Intention. Personalabteilungen haben zu Recht die Tendenz, wiederholte Probleme professionell vorzustrukturieren.
Bürokratie verwandelt Handeln in Vollzug. Bewusstes Abwägen wird durch regelkonformen Vollzug ersetzt. Reinen Vollzug wird KI langfristig deutlich besser übernehmen können.
Weniger Personalarbeit ist nicht die Lösung. Der Ausweg aus teurer Bürokratie liegt in mehr Eigenverantwortung, Risikotoleranz und lokaler Flexibilität.
FOLGENDE ZIELGRUPPEN SOLLTEN DIESEN VORTRAG ERLEBEN:
Mitglieder der Geschäftsführung, Personalleitung, Personalabteilungen, Unternehmensberatungen