Wir sehen zunehmend belastete Organisationen: Führungskräfte, die nicht führen und trotzdem überlastet sind, Mitarbeiter, die Eigenverantwortung scheuen, und eine Bürokratie, die mehr belastet als nützt. Und trotz unendlicher Meetings, Mails, Gespräche, Prozesse und Regeln scheint die Produktivität zu sinken.
Über viele Jahre habe ich das Reflective Leader System entwickelt und in zahlreichen Unternehmen erfolgreich erprobt. Dieses System befähigt Organisationen und Führungskräfte zu günstiger Führung. Der Grundsatz lautet: Maximale Handlungsfähigkeit bei minimal gebundener Aufmerksamkeit.
Das Reflective Leader System ist in vielerlei Hinsicht anders als das, was viele Unternehmen gewohnt sind. Es berücksichtigt die Rahmenbedingungen, innerhalb derer Führungskräfte agieren. Es setzt auf die Selbstreflexion der Führungskräfte und stellt die Beziehung zwischen Führungskraft und Geführten in den Mittelpunkt.
An ein universelles, normatives Ideal „richtiger“ Führung glaube ich nicht. In 20 Jahren Zusammenarbeit mit Unternehmen habe ich jedenfalls nicht erlebt, dass standardisierte Führungsleitlinien, Kompetenzmodelle oder Führungsinstrumente Führung verlässlich besser gemacht hätten.